Biographie

aktuell

Auszeichnung Mai 2013: BVKJ-Medienpreis für die Reportage “Kindheit im Knast”.

Juliane Hielscher stellt ihr Wissen und ihre Erfahrungen seit 2008 jungen Nachwuchskräften zur Verfügung. Seit dem Sommersemester 2008 ist sie an der Akademie für Mode und Design AMD-Berlin im Fachbereich Modejournalismus / Medienkommunikation Dozentin für TV-Journalismus. Dort gibt sie auch Workshops zum Thema „Auftreten in der Öffentlichkeit“.

Seit 2009 ist sie zusätzlich Gastdozentin an der „medienakademie“ in Berlin, in der Journalisten, Fernsehproducer und Regisseure ausgebildet werden. Dort unterrichtet sie „Moderation und Präsentation“.

Studenten der "medienakademie" Berlin

Studenten der "medienakademie" Berlin

An der Hamburg Media School leitet sie das Seminar „Auftreten und Sprechen in der Öffentlichkeit“ für chinesische Master-Stipendiaten.

All diese Lehrerfahrungen bringt Juliane Hielscher in ihre Tätigkeit als freiberufliche Medientrainerin ein. Die IHK zertifiziert sie im April 2013 zur Trainerin in der Erwachsenenbildung. > siehe Medientraining

Für das ZDF ist Juliane Hielscher weiterhin freiberuflich tätig. Sie entwickelt das Format „Aufgespürt“ für den ZDF Info-Kanal und verantwortet mehr als 40 gleichnamige Folgen für das ZDF-Morgenmagazin. Weitere Projektentwicklungen sind in Arbeit.

1998 – 2007

Interview mit Autor Wladimir Kaminer – Zollernhof, ZDF-Hauptstadtstudio (2004)

Interview mit Autor Wladimir Kaminer – Zollernhof, ZDF-Hauptstadtstudio (2004)

Studiomoderation 2006

Studiomoderation 2006

Peter Frey, heute Chefredakteur des Zweiten Deutschen Fernsehens, holt Juliane Hielscher 1998 zum „ZDF-Morgenmagazin“. Über zehn Jahre hinweg ist sie „die Erste im Zweiten“ und führt von 5.30 Uhr bis 7.00 Uhr alleine durch die informationsorientierte Frühschiene des öffentlich-rechtlichen Senders.

 

Dreharbeiten in Florida

Dreharbeiten in Florida

Im Herbst 2004 entsteht in Amerika eine Reportagereihe über die Delfin-Therapie. Schwerkranke Kinder lernen bei der tiergestützten Therapie elementare Bewegungsabläufe, mehr Selbstständigkeit und zum Teil auch das Sprechen.

„Spätschicht“ mit Cherno Jobatey 2007

„Spätschicht“ mit Cherno Jobatey 2007

Ehrenamtlich setzt sich die Journalistin seit Jahren für die Belange von sozial benachteilgten und kranken Kindern ein. Deshalb wird sie 2002 von der Deutschen Kinderhilfe als Medienbeirat in den Sachverständigenrat berufen.

Im Winter 2004 wird Juliane Hielscher als Buchautorin tätig. Im Eichborn-Verlag veröffentlicht sie 2005 ihren ersten Roman „Vom Leben und Sterben der Pinguinfische“. Das Buch wird noch im selben Jahr mit dem Buddenbrook-Debütpreis ausgezeichnet.
Anfang 2006 kommt noch der 2. Platz im Delia-Literatur-Wettbewerb hinzu.

2006 erscheint, ebenfalls bei Eichborn, ihr zweiter Roman „Die Verheißung“. In diesem literarischen Spiel wird der Leser zum Mitgestalter der Geschichte.

Beide Romane spricht die Autorin im Sommer 2006 als Hörbuch ein.

Publikationen von Juliane Hielscher

1996 – 1997

Ende 1995 setzt sich Juliane Hielscher beim Casting für eine neue Nachmittags-Talkshow der ARD durch. Begleitet von der Co-Moderatorin Andrea Beckmanns entstehen beim MDR in Dresden 100 Sendungen von „Juliane & Andrea“. Die beiden jungen Moderatorinnen durchleuchten gemeinsam mit Prominenten und Experten menschliche Probleme wie „Schuldenfalle Deutschland“, „Alzheimer in der Familie“ und „Berufsunfähigkeit nach Unfall“. Elf Prozent Marktanteil am Nachmittag zeigen, dass diese Form der praktischen Lebenshilfe für viele Zuschauer relevant ist.

Nach einem einjährigen Talkmarathon macht Juliane Hielscher Bildschirmpause. Während dieser Zeit entstehen mehrere Filmreportagen für SFB und ORB.

1988 – 1995

Erste Berufserfahrungen als Freie Autorin für den Heinrich Bauer Verlag und als Hörfunkreporterin für „Radio 107“ in Hamburg.

Einstieg beim ersten privaten Fernsehsender SAT.1 im Jahr 1988 in Hamburg. In unterschiedlichen Ressorts der Redaktion lernt Juliane Hielscher das Fernsehgeschäft in allen Details kennen. Am Anfang ist sie drei Jahre lang festes Redaktionsmitglied beim „Frühstücksfernsehen“. Danach wechselt sie als Reporterin für zwei Jahre in die Nachrichtenredaktion SAT.1-News, wo sie vorwiegend über Kulturereignisse aus ganz Europa berichtet. 1992 Wechsel in die Lokalredaktion „Regional Report Hamburg“. Dort beginnt sie mit der Moderationstätigkeit und führt zwei Jahre lang allabendlich durch die Sendung.

Sat1 StudioNach dem erfolgreichen Moderationsstart setzen sie auch andere Redaktionen als Anchormoderatorin ein. Mit ihren Moderationen prägt sie eine Reihe unterschiedlicher Sendungen: die Hauptnachrichtensendung von SAT.1, das „Frühstücksfernsehen“, „Regional-Report Deutschland“, die streitbare Talk-Show „Kirche-Kontrovers“ und die Reportage-Reihe „Wendepunkte“.

Ausbildung – 1987

1980-1982 Teilstudiengang an der Schauspielschule Margot Höpfner; Hamburg
1982 Abitur am Gymnasium Hochrad; Hamburg
1982-1987 Studium der Philosophie und Germanistik an der Universität Hamburg sowie an der Universidad del Belgrano in Buenos Aires